Die Gaspreise
Die Gaspreise schnellen in die Höhe, soviel steht fest. Diese Entwickung kann man nur mit einem Gasanbieterwechsel, sparsameren Verbrauch und baulichen Maßnahmen dämpfen, Gerade ist ein Wettlauf um die weltweiten Gasvorräte entbrannt, wie man dem aktuellen politischen Geschehen entnehmen kann. Allen voran kauft Russlands Staatskonzern Gazprom sämtliche Gasvorräte auf, an die der Konzern heran kommt. Was auf der politischen Bühne passiert, macht sich für den Verbraucher in Form der Preise bemerkbar. Die letzte Anhebung der Erdgas Preise war erst vor einem Monat. Über 100 Versorger sollen den Gaspreis erhöhen. Bis zum 1. September ist mit einer Steigerung der Preise Gas von etwa 18% zu rechnen. Damit wäre es die bisher größte durchschnittliche Gaspreiserhöhung überhaupt.
Staatliche Förderprogramme
Wer über die Haussanierung der Gaspreisentwicklung entgegen treten will, kann mit staatlichen Förderprogrammen rechnen. Das Zauberwort von der "energetischen Sanierung" macht die Runde. Die Förderprogramme werden vom Bund, den Ländern und Kommunen, ja sogar von den Energieversorgern getragen. Erste Orientierung bieten Fördergeldrechner im Internet. Im Fördergeldrechner kann gezielt nach Standort und geplanter Sanierungsmaßnahme gesucht werden. Wem das zu supekt ist, der kann sich auch erste Informationen bei den Verbraucherzentralen holen. Das Engagieren eines Energieberaters ist ebenfalls eine Möglichkeit. Dies ist allerdings nicht ganz billig.
Die KfW
Die staatliche KfW ist der wohl bekannteste Kreditgeber in Sachen Haussanierung. Bei ihr kann ein Kredit, ein Tilgungszuschuss oder ein Zuschuss beantragt werden. "Wohnraum Modernisieren - ÖKO PLUS" und "Ökologisch Bauen" sind Namen von Förderprogrammen, die der eine oder andere vielleicht schon mal gehört haben mag. Die meisten Förderprogramme kann man über seine Hausbank beantragen, direkte Anfragen bei der KfW sind nicht nötig. Ob und wie ein Haus gefördert werden kann, hängt vom Kostenvoranschlag des Energieberaters ab. Die deutsche Energieagentur (dena) empfielt allen Hausbesitzern, die Fördermittel noch in diesem Jahr zu beantragen, weil es zurzeit einfach viele Förderprogramme gäbe - wer weiß, wie lange das noch andauert?